Sommerkongress

Digitalisierung der Energiewende - Schulnote Mangelhaft
2019-08-02, 14:00–15:00, 22A Alice Munro

In dem Workshop sollen Antworten zu folgenden Fragen erarbeiten werden:
- Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei der Energiewende?
- Was sind die Ursachen für die schlechte Benotung dieses Projektes?
- Was muss sich ändern, damit Digitalisierung und Klimaschutz zueinander passen?


Die Digitalisierung der Energiewende hat zum Ziel, durch moderne IT-Infrastruktur sicherzustellen, dass z.B. der Wechsel von wenigen Großkraftwerken hin zu einer Vielzahl von kleinen Stromerzeugungsanlagen gelingen kann. Dazu muss der Zustand des Stromnetzes extrem genau überwacht und die Anlagen, die Strom einspeisen und entnehmen, müssen zentral gesteuert werden. Der dazu nötige Datenverkehr muss derart verschlüsselt werden, dass er von feindlichen Staaten oder kriminellen Organisationen nicht mitgelesen oder manipuliert werden kann.

Im Januar 2019 hat der Gutachter der Bundesregierung der Digitalisierung der Energiewende die Schulnote ‚Mangelhaft‘ verpasst. Die Gutachter stellten fest, dass bei weiteren Verzögerungen „die Gefahr eines Scheiterns sowohl der Energie- als auch der Verkehrswende“ steigen würde.

Der Workshop stellt die Bausteine der Digitalisierung der Energiewende (z.B. digitale Stromzähler) vor und zeigt auf, welche Probleme zu der schlechten Schulnote geführt haben. Dabei wird auch ein Blick über den Tellerrand auf andere Digitalisierungsprojekte der Bundesregierung geworfen. Dadurch soll herausgearbeitet werden, dass grundlegende Fehler bei der Digitalisierung in Deutschland wichtige Projekte an den Rand des Scheiterns bringen.